Wie unser Schlafzimmer immer smarter wird

High-Tech und Matratzen

20.12.2015 | Grafenfels Redaktion

Vielleicht kennen Sie das auch: Sie haben lange geschlafen, fühlen sich dennoch müde und abgeschlagen. Sie quälen sich schwerfällig aus dem Bett und den ganzen Tag lang fühlen Sie sich so, als würden Sie einen unsichtbaren Hinkelstein hinter sich her ziehen.

Eine Matratze, die perfekt zum individuellen Schlaftyp pass, ist der erste Schritt, um den Schlaf zu verbessern. Ob man lieber hart oder weich schläft, besonderen Wert auf Nachhaltigkeit legt oder sich wie im Luxushotel betten möchte, hängt von den eigenen persönlichen Vorlieben ab. Um bestmöglichen Komfort und erholsamen Schlaf zu ermöglichen, setzen wir in der Produktion unseres Kaltschaums und der Federkerne auf innovative Fertigungsmöglichkeiten und auf die geschickte Kombination von Hightech und traditionellem Handwerk.

Eine Ruhezone in einer Welt, die von Unruhe bestimmt ist

Unsere digitale Hochgeschwindigkeitsgesellschaft ist bestimmt von permanenter Verfügbarkeit und immer mehr Ereignissen, Terminen und Aufgaben, die wir alle an einem Tag erledigen wollen. Mit unseren Produkten wollen wir mitten in diesem tosenden digitalen Rauschen eine neue Comfort Zone etablieren. Eine Ruhezone in einer Welt, die von Unruhe bestimmt ist. Ein Ort des Ungestörtseins in einem Alltag, der von ständigen Unterbrechungen geprägt ist. So sollte man Schlafmedizinern zufolge in der Zeit vor dem Schlafengehen keine E-Mails auf dem Smartphone mehr lesen und ebenfalls darauf verzichten, im Bett noch schnell eine Folge der Lieblingsserie auf Netflix zu gucken. 

Die moderne Technik macht es für uns aber nicht nur schwieriger, gut zu schlafen. Sie hat auch das Potenzial, unseren Schlaf zu verbessern. Denn mit der Matratze endet die Modernisierung unserer Schlafzimmer heute noch lange nicht. Und das könnte auf lange Sicht unser Verständnis vom „guten Schlaf“ entscheidend verändern. Es gibt heute eine Vielzahl von Gadgets, mit denen wir unseren Schlaf kennenlernen, planen und verbessern können wie nie zuvor. Mit ausgefeilten Sensoren, praktischen Smartphone-Apps und futuristischen Spezial-Geräten für den Nachttisch.

Dinge erfahren, für die man früher ein Schlaflabor benötigt hätte

„Juvo“ zum Beispiel misst mit einem Sensor unter der Matratze und einer kleinen Box neben dem Bett, durch welche Schlafphasen Sie sich während der Nacht hindurchschlafen, wie sich Ihr Pulsschlag und Ihre Atmung verändern, und auch, wie dunkel es in Ihrem Schlafzimmer wirklich ist.

Der eigentliche Clou: Das System nutzt diese Daten, um festzustellen, ob Sie gerade in einer „leichten“ Schlafphase schlummern, und dann den Wecker anzuwerfen. Denn aus dieser Phase wacht es sich besser und erholsamer auf. Eine App fürs Smartphone macht zudem auf Basis der erhobenen Daten Vorschläge, wie Sie Ihren Schlaf verbessern können. Ein ähnliches Produkt ist „Beddit“, das von einem finnischen Start-up entwickelt wurde und sogar aufzeichnet, wie lange Sie in der Nacht geschnarcht haben (eine Funktion, mit der man das Schnarchen des Partners abstellen kann, ist aber leider nicht im Lieferumfang enthalten).

Sie können Dinge über Ihren Schlaf erfahren, für die Sie früher einen Termin im Schlaflabor benötigt hätten. Und Sie können Ihren Schlaf auf Grundlage der Tracking-Daten verbessern und Ihr Aufwachen erleichtern. In Kombination mit unseren Matratzen wird das Schlafzimmer zu einer echten  Comfort Zone.